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Cannabis bei Epilepsie

Studienbasierte Informationen & offener Austausch über Hanf gegen Epilepsie

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Was ist Epilepsie?

Das menschliche Gehirn besteht aus ca. 20 000 000 000 Nervenzellen.

Durch das Zusammenwirken der Nervenzellen entsteht beispielsweise Denken, Bewegen, Fühlen und die Wahrnehmung von Licht und Musik. Störungen in diesem System können zu epileptischen Anfällen führen. Etwa 1% aller Menschen erkranken an einer Epilepsie.1

Wie häufig tritt Epilepsie auf?

Epilepsie ist eine der häufigsten nicht übertragbaren neurologischen Erkrankungen. Ihre Verbreitung liegt bei 50,4 pro 100.000 Menschen pro Jahr und tritt häufiger in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen auf, d.h. 81,7 pro 100.000 Menschen pro Jahr.1,2

Epileptische Anfälle können aber auch einmalig auftreten (Gelegenheitsanfälle). 5% aller Menschen haben einmal im Leben einen epileptischen Anfall.2

Welche Probleme gibt es bei der Behandlung von Epilepsie?

Etwa ein Drittel der an Epilepsie erkrankten Patienten hat eine arzneimittelresistente Epilepsie. Von einer arzneimittelresistenten Epilepsie spricht man, wenn die Anfälle auch nach Anwendung der entsprechenden Dosis von mindestens zwei Antiepileptika nicht kontrolliert werden können. Eine arzneimittelresistente Epilepsie ist mit einer verminderten Lebensqualität, schwerwiegenden psychosozialen Folgen und kognitiven Problemen verbunden.3,4 

Deshalb wird viel Forschung betrieben, um eine Behandlungsmöglichkeit für die arzneimittelresistenten Epilepsie zu finden.

Wie wird Cannabis bei Epilepsie eingesetzt?

Cannabis Sativa ist eine Pflanze, die seit der Antike zur Behandlung von Epilepsie, Schmerzen uvm. verwendet wird. Sie verfügt über mehr als 80 Phytocannabinoide, unter denen THC und CBD am häufigsten vorkommen. 5

Im 19. Jahrhundert wurden hauptsächlich THC-haltige Präparate untersucht. In den letzten Jahren jedoch wurden immer mehr klinische Studien mit den weniger umstrittenen CBD-Präparaten durchgeführt 6, da die psychiatrischen Nebenwirkungen der THC-Präparate nicht ausreichend geklärt sind.7

Junge Studien (2017) mit über 100 Teilnehmern zeigten, dass der Einsatz von CBD zu einer signifikanten Reduktion der Anfallshäufigkeit führte. 8

Obwohl CBD das am meisten untersuchte Molekül für die Behandlung von Epilepsie ist, ist sein Wirkungsmechanismus bis heute nicht vollständig verstanden.9,10

In den meisten Studien wird CBD in Verbindung mit Antiepileptika eingesetzt, daher muss noch bestimmt werden, ob CBD selbst antiepileptisch oder als Verstärker von traditionellen antiepileptischen Medikamenten wirkt.11

[1] Deutschen Gesellschaft für Epilepsie (DGfE);  http://www.dgfe.org/

[2] The global campaign against epilepsy in Africa. Diop AG, de Boer HM, Mandlhate C, Prilipko L, Meinardi H. Acta Trop. 2003;87:149–159.

[3] Incidence of epilepsy: a systematic review and meta-analysis. Ngugi AK, Kariuki SM, Bottomley C, Kleinschmidt I, Sander JW, Newton CR. Neurology. 2011;77:1005–1012.

[4] Drug-resistant epilepsy. Kwan P, Schachter SC, Brodie MJ. N Engl J Med. 2011;365:919–926.

[5] Drug-resistant epilepsy: multiple hypotheses, few answers. Tang F, Hartz AMS, Bauer B. Front Neurol. 2017;8:301.

[6] Cannabidiol in patients with treatment-resistant epilepsy: an open-label interventional trial. Devinsky O, Marsh E, Friedman D, et al. Lancet Neurol. 2016;15:270–278.

[7] Cannabis and epilepsy: an ancient treatment returns to the fore. Russo EB. Epilepsy Behav. 2017;70:292–297.

[8] Cannabinoids and epilepsy. Rosenberg EC, Tsien RW, Whalley BJ, Devinsky O. Neurotherapeutics. 2015;12:747–768.

[9] Crean RD1, Crane NA, Mason BJ.; An evidence based review of acute and long-term effects of cannabis use on executive cognitive functions. 2011

[10] Trial of cannabidiol for drug-resistant seizures in the Dravet syndrome. Devinsky O, Cross JH, Laux L, et al. N Engl J Med. 2017;376:2011–2020.

[11] Cannabinoids: is there a potential treatment role in epilepsy? Blair RE, Deshpande LS, DeLorenzo RJ. Expert Opin Pharmacother. 2015;16:1911–1914.

[12] Zaheer, Sidra et al. “Epilepsy and Cannabis: A Literature Review.” Cureus vol. 10,9 e3278. 10 Sep. 2018, doi:10.7759/cureus.3278

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