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Orale Einnahme von Cannabis-Blüten

Hallo liebe Mitpatienten,

da es das Thema hier noch nicht gibt wollte ich mal erklären, wie sich Cannabis-Blüten als Alternative auch oral einnehmen lassen.

Wichtig ist hierbei, dass einige Wirkstoffe im Blütenmaterial erst aktiviert werden müssen, wie das THC beispielsweise.

Dieser Vorgang wird Decarboxylierung genannt.

Ich kippe hierzu eine Dose Blüten auf ein Backpapier, zerkleinere sie grob mit den Fingern und falte das Backpapier locker zusammen.

Anschließend kommt das Konstrukt dann in den auf 120°C vorgeheizten Backofen auf den Gitterrost, wo es für ca 45 Minuten verbleibt.

Nach der Erhitzung packe ich aufgrund der leichteren anschließenden Verarbeitung das Backpapier mitsamt Blüten (die mittlerweile deutlich die Farbe in Richtung Braun geändert haben) in den Gefrierschrank. Dies ist aber nicht zwingend nötig, die Blüten können auch bei Raumtemperatur abkühlen. 

Allerdings lassen sich gefrorene Blüten nach meiner Erfahrung viel angenehmer weiterverarbeiten, da die harzigen Bestandteile nicht mehr so klebrig sind (Daher ist auch ein im TK-Fach aufbewahrter Grinder aus Metall generell eine gute Sache.).

Später hole ich die aktivierten Blüten aus dem Gefrierschrank und gebe sie direkt in meinen elektrischen Multihacker (Grinder/Kräutermühle tun es aber auch). Damit später beim Einrühren in Speisen oder Getränke das Cannabis nicht durch seine Konsistenz stört zerkleinere ich die Blüten so weit wie möglich. 

Anschließend siebe ich mit einem kleinen, nicht zu feinen Sieb die Stängel aus.

Übrig bleibt ein feines Blütenmehl, was sich wunderbar irgendwo reinrühren lässt.

Beispiele, was ich schon alles probiert habe:

  • Joghurt oder Pudding
  • Suppe
  • 5-Minuten-Snacks
  • Trinkjoghurt
  • Kakao
  • Kaffee

Vom Einrühren in Erfrischungsgetränke rate ich ab, das klappt nicht wirklich gut.

 

 

 

 

admin und Mini haben auf diesen Beitrag reagiert.
adminMini
Viele Grüße, Daniela aka Wonder Woman | www.bdcan.de

Danke, super Beitrag,

wichtig wäre nur noch zu erwähnen das eine Umstellung auf orale Einnahme selbstverständlich mit dem Arzt abgestimmt sein muss und die Einnahmeform ggf auf dem BTM Rezept vermerkt wird.

admin und Wonder Woman haben auf diesen Beitrag reagiert.
adminWonder Woman
Bleibt gesund!

Danke, guter Punkt, das hatte ich vergessen.

Bei mir steht das entsprechend im Medikationsplan, auf den im Rezept verwiesen wird.

Viele Grüße, Daniela aka Wonder Woman | www.bdcan.de

Hallo,

ich nehme auch Cannabis oral ein und möchte euch berichten wie ich es mache.

Ich bereite mit der Gebäckpresse und Backmischung von Bava-Medical Kekse zu. Im Starterset ist alles für 30 Kekse enthalten: Backmischung, Zucker, Kokosöl, die Gebäckpresse und eine Silikonbackmatte. Vorteilhaft ist, dass nichts abgewogen werden muss und man die Kekse direkt einnehmen kann ohne Pflanzenpulver in Joghurt, etc. zu rühren. Die Backmischung wurde so entwickelt und validiert, dass man genau 30 Kekse erhält. Meiner Erfahrung nach klappt es auch super mit der Hälfte der Zutaten also für 15 Kekse. Das Zubereiten von 10 Keksen kann ich nicht empfehlen, weil der erste und letzte Keks oft größer werden und es daher nicht exakt 10 Kekse werden.

Laut dem offiziellem Rezept müssen die Cannabisblüten nicht vorher aktiviert werden, da die Kekse 30min bei 160°C gebacken werden und somit beim Backen decarboxyliert werden. Ich habe aber auch schon bei niedrigeren Temperaturen gebacken und dafür vorher separat decarboxyliert.

Pro Keks lassen sich bis zu 0,5g Cannabisblüten verarbeiten. Ich wiege dazu die Gesamtmenge für die gewünschte Anzahl Kekse ab und verarbeite sie zu einem möglichst feinem Pulver. Wichtig ist, dass insgesamt 0,5g Pflanzenmaterial pro Keks reinkommen, weil der Teig sonst zu flüssig ist. Daher braucht man einen Fülltee, wenn die Dosis <0,5g liegt. Dazu mischt man anderen gemahlenen Tee mit hinein z.B. Hanftee, Pfefferminztee. Mit dem passenden Fülltee kann auch die Gesamtwirkung der Cannabisblüten gesteuert werden. Dazu habe ich leider noch keine Langzeiterfahrungen. Habe aber vom Hersteller gehört, dass manche Patienten mit Pfefferminztee kombinieren um tagsüber weniger müde zu werden. Pfefferminzöl wird in der Aromatherapie als belebendes Öl eingesetzt.

Vor den Backen drücke ich mit einem Kartenblatt eine Bruchrille in jeden Keks, damit sie später teilbar sind. So kann man leicht verschiedene Dosierungen realisieren (z.B. 0,25g/0,125g; 0,5g/0,25g) indem einfach unterschiedliche Mischungsverhältnisse aus Cannabis und Fülltee gewählt werden. Manchmal drücke ich noch backfeste Schokodrops in die Kekse, damit ich sie hinterher besser unterscheiden kann, wenn ich unterschiedliche dosierte Cookies mache.

Von der Wirkung her bin ich sehr begeistert im Vergleich zum Vaporisieren. Durch die Leberpassage bei der oralen Einnahme entsteht mehr 11-Hydroxy-THC, was wirksamer ist als THC. Auch die Wirkdauer ist bei mir wesentlich länger und gleichmäßiger, was ideal ist bei meinen Dauerschmerzen. So reichen mir heute 2-3 Einnahmen der Kekse pro Tag aus und konnte die Dosis im Vergleich zur Inhalation reduzieren. Früher habe ich 4-6 Inhalationen mit dem Mighty gebraucht, was auch ziemlich zeitaufwendig ist. Heute verdampfe ich dank den Keksen nur noch selten.

Hochgeladene Dateien:
  • Bava-Cookie.jpg
  • Starterset.jpg
Wonder Woman hat auf diesen Beitrag reagiert.
Wonder Woman

Hm, wenn ich Deinen Bericht so lese, Mini, überlege ich doch tatsächlich, mal selbst Cookies zu backen (bin eher so der Coppenrath&Wiese-Typ 😆). Mit meinem feinen Cannabis-Blütenmehl hab ich ja schon die ideale Konsistenz.  🙂

 

Mini hat auf diesen Beitrag reagiert.
Mini
Viele Grüße, Daniela aka Wonder Woman | www.bdcan.de

Das stimmt. Das Blütenmehl könntest du direkt verarbeiten 🙂 Mich würd dann sehr interessieren ob du einen Unterschied in der Wirkung merkst zwischen dem Pulver und den Keksen. Habe das Gefühl, dass Kekse bei mir stärker wirken, aber habe nur wenig Vergleiche mit Blütenpulver.

 

Hallo zusammen,

ich bin seit ca. 2 Jahren Cannabis Patient. Tilray Konzentrat war bei mir so der Einstieg. Für mich war es wichtig dass ich zu Anfang wirklich sehr nieder einsteigen konnte.

Mein Körper reagiert in der Regel extrem auf Medikamente!!! Vor allem sind es meistens die Nebenwirkungen die mir zu schaffen machen. Und bei Tilray war eine niedere Dosierung

aufgrund der Konsistenz eben gegeben. Als ich damit begann war ich total happy, kleine Mengen zeigten riesen Wirkung! Begonnen habe ich mit der 10:10 Konzentration.

So... das ging dann auch etwa 2 Monate ganz gut. Nur musste ich tatsächlich immer höher in der Dosis gehen. Irgendwann war ich dann bei dem THC25 ,weil das 10:10 nicht mehr wirkte. Die gleiche Prozedur durchlief ich dann mit dem THC 25 auch nochmal . Zuerst gut, dann höhere Dosis , dann wieder ok und irgendwann war die Dosis egal und zeigte keine Wirkung mehr.

Meinem Arzt und mir war klar , dass irgendwann die Blüten her müssen. So ,gesagt getan....

Ich begann mit einer leichten Blüte ,die ein ausgewogenes Verhältnis an THC / CBD hatte mit dem Vapo (Mighty). Vorab muss ich sagen , ich war zu der Zeit noch KURZ Raucher!!! ( Dazu

gleich noch mehr). Ich bekam beim vaporisieren bei niedrigster Stufe echte Hustenanfälle .... das Zeug brannte einfach nur in der Luftröhre und der Lunge!!!

AAAAABER es hat geholfen!!! Da ich noch eine weitere Sorte für den Abend hatte , probierte ich die, die brannte auch!! ABER half auch!!

So... was tun? Ich brauch das Zeug , weils hilft, Vapo brennt dir die Lunge raus!! Also selbst wenn ich ne Zigarette heiß geraucht habe, brannte die NIEMALS zu keinem Zeitpunkt

so sehr wie die Inhalation .

Ich hab dann einfach nen anderen Vapo bestellt !!! Es HILFT!!!! glaubt es mir!! Auch die Wirkung war da!!! Als Joint hab ich es nie versucht , da ich mir die Gifte aus dem Tabak

sparen wollte ! Wie schon vor ein paar Sätzen angemerkt war ich Raucher , habe es aber etwas zeitgleich , aufgrund einer massiven Erkrankung die auch auf die Lungen geht ,

aufgehört . Deshalb auch nie den Joint probiert.

Tatsächlich hatte ich dann die glorreiche Idee .... jetzt machst du mal Kekse !!

Also ich hab nur den Bruchteil von den Angaben die Mini machte in einem Keks gehabt, lach. Die Kekse waren lecker und ich nach 1,5 Std. sowas von high!!!

War aber nicht sehr lustig und eher beängstigend was da mit mir passierte. Ich habe mit Absicht auch eine sehr leichte Blüte gebacken.

Ich wusste , ich muss da durch, komme was wolle!!! Am nächsten Tag war es natürlich wesentlich besser und meine Schmerzen waren für einen ganzen Tag weg!!!!

Es war ein tolles Gefühl !!! Trotzdem möchte ich nicht immer bevor es wirkt , quasi durch die Hölle gehen!! Ist meines Erachtens eher eine suboptimale Lösung.

Jetzt hab ich doch schon auch einiges über das auslassen in Fett/Öl gelesen. Selbstverständlich auch probiert. Da hab ich aber das Gefühl es wirkt nicht so richtig.

Darum Frage ich hier mal in die Runde ..... zu welchem Fett ratet Ihr?? Nein!!! Kokosfett kommt nicht in Frage!!! Eben so wenig Palmfett!!!  Ich habs mit Butter im Wasserbad versucht aber vielleicht lags daran dass ich nicht extra decarboxyliert habe? Vielleicht weiß ja jemand ein leichtes aber Erfolg versprechendes Rezept.

Und wenn ich das in Fett ausgelassen habe wirkt das doch wieder über die Schleimhäute wie beim Konzentrat..... und nur zu einem kleinen Teil über den Magen....und somit über die Leber oder??? Damit wäre ja die Verstärkte Wirkung durch die Verstoffwechselung über die Leber wieder reduziert???!!!

Oder habe ich da nen Denkfehler???

Jetzt freue ich mich über viele Anregungen und vor allem Konstruktive Vorschläge die mir Helfen meine Schmerzen endlich in den Griff zu bekommen!!!

LG Tati

 

 

 

 

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