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Schlafstörung Und Angstzustände aufgrund PTBS
Zitat von Milla am 22/10/2020, 10:09 UhrHallo zusammen,
vielen Dank für die bisherigen Beiträge!
Mich würde noch interessieren, ob Ihr einen Psychiater oder Psychotraumatologen im Raum Köln empfehlen könnt, der sich mit PTBS auskennt und Cannabis gegenüber offen ist. Ich habe bisher eher eine ablehnende Haltung bei Psychiatern erfahren und bekomme das Cannabisrezept über meine Hausärztin, die aber kein Wissen über Cannabis hat.
Und mich würde interessieren, ob jemand von euch die Sorte Argyle bisher verwendet hat zum Einschlafen und auf welche Blüte man nun umsteigen kann, da der Hesteller diese Sorte ja leider vom Markt nimmt.
Liebe Grüße!
Hallo zusammen,
vielen Dank für die bisherigen Beiträge!
Mich würde noch interessieren, ob Ihr einen Psychiater oder Psychotraumatologen im Raum Köln empfehlen könnt, der sich mit PTBS auskennt und Cannabis gegenüber offen ist. Ich habe bisher eher eine ablehnende Haltung bei Psychiatern erfahren und bekomme das Cannabisrezept über meine Hausärztin, die aber kein Wissen über Cannabis hat.
Und mich würde interessieren, ob jemand von euch die Sorte Argyle bisher verwendet hat zum Einschlafen und auf welche Blüte man nun umsteigen kann, da der Hesteller diese Sorte ja leider vom Markt nimmt.
Liebe Grüße!
Zitat von Wonder Woman am 08/02/2021, 10:24 UhrIch möchte gerne die Erfahrungen, die ich mit der Cannabis-Wirkung bei meiner PTBS gemacht habe, mit Euch teilen.
Zuerst sei erwähnt, dass ich Cannabis nicht zur Therapie der PTBS, sondern meiner chronischen Migräne mit Aura einsetze.
Bei mir ist die Posttraumatische auch mit einer Angststörung, sowie mit Einschlafproblemen bedingt durch endloses Gedankenkreisen verbunden.
Nach der Inhalation von Blütenmaterial mit 60 mg enthaltenem THC spüre ich zwar eine deutliche körperliche Entspannung, jedoch muss ich stark aufpassen, in welche Richtung meine Gedanken dann wandern. Ich schaue zum Einschlafen meistens Netflix und merke immer wieder, dass meine Gedanken der Handlung dann nicht mehr folgen wollen, sondern quasi "auf Wanderschaft gehen". Dies können in dem Moment genial erscheinende Ideen sein, aber auch unangenehme Themen, die mir Angst machen.
Kommt ein solches hoch, kann sich das bis zur leichten Panikattacke steigern. Zum Glück habe ich aber gemerkt, dass ich den Ablauf unterbrechen kann, indem ich mich einfach auf etwas anderes, wie die Handlung im TV, konzentriere und vermutlich durch den Einfluss des THC aufs Kurzzeitgedächtnis habe ich die unangenehmen Gedanken dann sofort vergessen.
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen - allerdings ist die Wirkung von THC bei dem Einzelnen ja oft sehr individuell.
Ich möchte gerne die Erfahrungen, die ich mit der Cannabis-Wirkung bei meiner PTBS gemacht habe, mit Euch teilen.
Zuerst sei erwähnt, dass ich Cannabis nicht zur Therapie der PTBS, sondern meiner chronischen Migräne mit Aura einsetze.
Bei mir ist die Posttraumatische auch mit einer Angststörung, sowie mit Einschlafproblemen bedingt durch endloses Gedankenkreisen verbunden.
Nach der Inhalation von Blütenmaterial mit 60 mg enthaltenem THC spüre ich zwar eine deutliche körperliche Entspannung, jedoch muss ich stark aufpassen, in welche Richtung meine Gedanken dann wandern. Ich schaue zum Einschlafen meistens Netflix und merke immer wieder, dass meine Gedanken der Handlung dann nicht mehr folgen wollen, sondern quasi "auf Wanderschaft gehen". Dies können in dem Moment genial erscheinende Ideen sein, aber auch unangenehme Themen, die mir Angst machen.
Kommt ein solches hoch, kann sich das bis zur leichten Panikattacke steigern. Zum Glück habe ich aber gemerkt, dass ich den Ablauf unterbrechen kann, indem ich mich einfach auf etwas anderes, wie die Handlung im TV, konzentriere und vermutlich durch den Einfluss des THC aufs Kurzzeitgedächtnis habe ich die unangenehmen Gedanken dann sofort vergessen.
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen - allerdings ist die Wirkung von THC bei dem Einzelnen ja oft sehr individuell.
Zitat von Tutanchamun am 02/03/2022, 13:03 UhrHallo alle miteinander,
ich kann das hier gelesene bestätigen. Der Konsens geht in die Richtung, dass CBD einen beruhigenden und Schlafinduzierenden Effekt hat und THC den Gedankenkreisel eher ankurbelt und bei mir sogar Nervosität auslöst.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung berichten, dass Sorten mit hohem THC-Gehalt und wenig CBD eher kontraproduktiv wirken.
Ich konsumiere zum Einschlafen gar kein THC mehr, sondern nur noch CBD und kann damit die Gedanken stark beruhigen und es fällt leichter einzuschlafen.Grüße,
ttchmn
Hallo alle miteinander,
ich kann das hier gelesene bestätigen. Der Konsens geht in die Richtung, dass CBD einen beruhigenden und Schlafinduzierenden Effekt hat und THC den Gedankenkreisel eher ankurbelt und bei mir sogar Nervosität auslöst.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung berichten, dass Sorten mit hohem THC-Gehalt und wenig CBD eher kontraproduktiv wirken.
Ich konsumiere zum Einschlafen gar kein THC mehr, sondern nur noch CBD und kann damit die Gedanken stark beruhigen und es fällt leichter einzuschlafen.
Grüße,
ttchmn
Zitat von Der Matthi am 13/09/2022, 10:56 UhrHi, ich leide unter einer chronischen PTBS und chronischen schmerzen.
Jeder muss seine Sorte finden. Die zu einem passt. Aber ,wenn du solche Gedankenkreisel hast. Ist das die falsche Sorte.
Evtl auch Mal die Gradzahl anpassen. Es erstaunt mich immer wieder wie Unterschiedlich Cannabis wirken kann.
Für abends beutze ich gerade Aaay 19/1 ( Gorilla Glue 4) was extrem lecker ist. Dieser Pinien, Erdinger Diesel Terpene zaubern mit immer ein Grinsen ins Gesicht. Ist sehr entspannend und ich schlafe gut durch
Tagsüber nehme ich gerade Iqanna nr.7 (Red Dragon og )
Hilft mir tagsüber wenn ich gestresst bin oder der Gedankenkreisel mein Ende nimmt.
Ich bin konzentriert, entspannt. Mit Musik bekommt man richtig gute Laune.
LG
Hi, ich leide unter einer chronischen PTBS und chronischen schmerzen.
Jeder muss seine Sorte finden. Die zu einem passt. Aber ,wenn du solche Gedankenkreisel hast. Ist das die falsche Sorte.
Evtl auch Mal die Gradzahl anpassen. Es erstaunt mich immer wieder wie Unterschiedlich Cannabis wirken kann.
Für abends beutze ich gerade Aaay 19/1 ( Gorilla Glue 4) was extrem lecker ist. Dieser Pinien, Erdinger Diesel Terpene zaubern mit immer ein Grinsen ins Gesicht. Ist sehr entspannend und ich schlafe gut durch
Tagsüber nehme ich gerade Iqanna nr.7 (Red Dragon og )
Hilft mir tagsüber wenn ich gestresst bin oder der Gedankenkreisel mein Ende nimmt.
Ich bin konzentriert, entspannt. Mit Musik bekommt man richtig gute Laune.
LG
Zitat von Lux Weigand am 24/03/2024, 09:46 UhrHi, ich möchte ganz gern meine Erfahrungen hier teilen und bestenfalls um Hilfe bitten.
Ich leide an einer PTBS und Klinikaufenthalte haben alles nurnoch viel schlimmer gemacht, weil ich nur mit Tavor und Perazin ruhiggestellt wurde. Zuhause habe ich deshalb sehr gelitten, weil mich die Medikamente zwar ans Bett fesselten, aber meine Gedanken ungehindert weiter kreisen konnten. Ich habe Zuflucht in Alkohol und Nikotin gesucht, aber der Versuch war lächerlich - bis ich mit meinem Bruder Gras geraucht habe und er dann davon erzählt hatte, dass man das medizinisch bekommen kann. Ich habe versucht, mir eine Vorstellung von der Lage zu machen, aber alles war so undurchsichtig und verwirrend für mich - und ich habe mich in Zugzwang gesehen, weil meine Freundin sich nicht mehr getraut hat, mich alleine zu lassen.
Ich habe mich nach einem halben Jahr der Zögerlichkeit auf einen Anbieter eingelassen, der nur privat Rezepte ausstellt. Besser als nichts, dachte ich mir. Ich hatte kaum Erfahrung mit Cannabis und habe mich voll auf den Arzt verlassen. Die Wirkung war tatsächlich hervorragend. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, wie Wonder Woman es andeutete, mich aus meinen fesselnden Gedanken wieder zu befreien. Ich kann mich spontan auf etwas anderes konzentrieren und es funktioniert ohne weiteres, anstatt dass die Gedanken unnachgiebig weiter kreisen. Es ist geradezu wundervoll, weil es mir auch die Angst vor solchen Momenten nimmt. Ich kann sorglos einkaufen gehen, weil ich genau weiß, dass ich mit dem möglichen Nervenzusammenbruch umgehen kann. Nachts dagegen werden meine Träume völlig konfus und verwaschen, teils fast lustig. Ich habe keine Angst mehr einzuschlafen und genieße es oft sogar. Ich habe effektiv durch die PTBS mein Leben verloren und es durch das Cannabis Stück für Stück wieder bekommen.
So weit so gut, aber die dauernd wechselnden Sorten haben mich genervt, die Auswahl war so riesig und der Durchblick so gering und jetzt habe ich ein PDF vom Bund deutscher Cannabis-Patienten gelesen.
Ich kam zu dem Schluss "Lux, du bist eine Person, die sie als Freizeitkonsumenten betiteln." Das kann die PTBS sein, die mir böse zuredet oder ernsthafte bedenken. Ich bin an dieser Stelle völlig überfordert, habe Angst, auf einen riesigen Scam reingefallen zu sein und mich in Drogenabhängigkeit gestürzt zu haben, sehe aber auch keine Alternative mehr zum Cannabis. Ich halte die Beruhigungsmittel einfach nicht aus.
Ich sehe mich in einer Sackgasse und würde mich deshalb über einige Informationen und bestenfalls viel Überblick über das alles sehr freuen. Leider macht mir mein Zustand das alles sehr schwer, vergebt mir falls ich irgendwie daneben wirke.
Hi, ich möchte ganz gern meine Erfahrungen hier teilen und bestenfalls um Hilfe bitten.
Ich leide an einer PTBS und Klinikaufenthalte haben alles nurnoch viel schlimmer gemacht, weil ich nur mit Tavor und Perazin ruhiggestellt wurde. Zuhause habe ich deshalb sehr gelitten, weil mich die Medikamente zwar ans Bett fesselten, aber meine Gedanken ungehindert weiter kreisen konnten. Ich habe Zuflucht in Alkohol und Nikotin gesucht, aber der Versuch war lächerlich - bis ich mit meinem Bruder Gras geraucht habe und er dann davon erzählt hatte, dass man das medizinisch bekommen kann. Ich habe versucht, mir eine Vorstellung von der Lage zu machen, aber alles war so undurchsichtig und verwirrend für mich - und ich habe mich in Zugzwang gesehen, weil meine Freundin sich nicht mehr getraut hat, mich alleine zu lassen.
Ich habe mich nach einem halben Jahr der Zögerlichkeit auf einen Anbieter eingelassen, der nur privat Rezepte ausstellt. Besser als nichts, dachte ich mir. Ich hatte kaum Erfahrung mit Cannabis und habe mich voll auf den Arzt verlassen. Die Wirkung war tatsächlich hervorragend. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, wie Wonder Woman es andeutete, mich aus meinen fesselnden Gedanken wieder zu befreien. Ich kann mich spontan auf etwas anderes konzentrieren und es funktioniert ohne weiteres, anstatt dass die Gedanken unnachgiebig weiter kreisen. Es ist geradezu wundervoll, weil es mir auch die Angst vor solchen Momenten nimmt. Ich kann sorglos einkaufen gehen, weil ich genau weiß, dass ich mit dem möglichen Nervenzusammenbruch umgehen kann. Nachts dagegen werden meine Träume völlig konfus und verwaschen, teils fast lustig. Ich habe keine Angst mehr einzuschlafen und genieße es oft sogar. Ich habe effektiv durch die PTBS mein Leben verloren und es durch das Cannabis Stück für Stück wieder bekommen.
So weit so gut, aber die dauernd wechselnden Sorten haben mich genervt, die Auswahl war so riesig und der Durchblick so gering und jetzt habe ich ein PDF vom Bund deutscher Cannabis-Patienten gelesen.
Ich kam zu dem Schluss "Lux, du bist eine Person, die sie als Freizeitkonsumenten betiteln." Das kann die PTBS sein, die mir böse zuredet oder ernsthafte bedenken. Ich bin an dieser Stelle völlig überfordert, habe Angst, auf einen riesigen Scam reingefallen zu sein und mich in Drogenabhängigkeit gestürzt zu haben, sehe aber auch keine Alternative mehr zum Cannabis. Ich halte die Beruhigungsmittel einfach nicht aus.
Ich sehe mich in einer Sackgasse und würde mich deshalb über einige Informationen und bestenfalls viel Überblick über das alles sehr freuen. Leider macht mir mein Zustand das alles sehr schwer, vergebt mir falls ich irgendwie daneben wirke.
Zitat von Weltenbummler am 25/03/2024, 17:16 UhrHallo Lux Weigand,
also ich kann Empfehlen, keine bestimmte Sorte in dem Sinne, sondern einfach darauf achten, das kein PINEN in der Sorte ist.
Denn Pinen kann so wie ich gelesen habe, die Amigdala bzw. das Angstzentrum im Gehirn aktivieren, so das PTBS schübe, Angstzustände (Badtrip) einen überfallen können.
Ich verwende seit Jahren wechselnde Sorten, doch ich achte darauf, das kein Pinen drin ist, bei Cannamedical und Demecan gibt es einige ganz gute Sorten OHNE Pinen, zum schlafen dann eher eine Sorte mit viel Myrcen wählen und eher indica, Tagsüber eher viel mit Zitronigen Terpenen die einen fröhlich stimmen und eher Sativa.
Hoffe das hilft Dir weiter.
Alles Liebe...
Hallo Lux Weigand,
also ich kann Empfehlen, keine bestimmte Sorte in dem Sinne, sondern einfach darauf achten, das kein PINEN in der Sorte ist.
Denn Pinen kann so wie ich gelesen habe, die Amigdala bzw. das Angstzentrum im Gehirn aktivieren, so das PTBS schübe, Angstzustände (Badtrip) einen überfallen können.
Ich verwende seit Jahren wechselnde Sorten, doch ich achte darauf, das kein Pinen drin ist, bei Cannamedical und Demecan gibt es einige ganz gute Sorten OHNE Pinen, zum schlafen dann eher eine Sorte mit viel Myrcen wählen und eher indica, Tagsüber eher viel mit Zitronigen Terpenen die einen fröhlich stimmen und eher Sativa.
Hoffe das hilft Dir weiter.
Alles Liebe...