Das E-Rezept gilt seit dem 1. April auch für Cannabis! Alle Informationen darüber finden Sie in unserem Ratgeber.

zum Artikel

receipt-banner

CANNABIS FORUM

Stellen Sie Fragen an unser pharmazeutisches Fachpersonal & hunderte von Benutzern

Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgang miteinander!

Untersagt sind folgende Punkte:

  • erniedrigende Kommentare, welche sich auf jemandes Geschlecht, Religion, Ethik, Physik, Sexualität usw. beziehen,
  • die Verbreitung von Hass in jeglicher Form,
  • Kommentare mit illegalem Inhalt,
  • Spam in jeglicher Form,
  • Plagiate,
  • Benutzernamen mit Namen von bekannten Persönlichkeiten oder Marken, Unternehmen etc.,
  • Werbung für Produkte oder externe Webseiten,
  • Handel mit Medikamenten oder anderer Ware,
  • das Teilen personenbezogener Daten und vertraulichen Informationen im Forum (Ihre eigenen Daten sind eingeschlossen),
  • das Teilen von Links, von welchen eine Virus-Gefahr ausgeht,
  • das Teilen von verkürzten Links; für das Teilen von externen oder internen Webadressen, verwenden Sie bitte unbedingt die ursprüngliche Adresse – keine Weiterleitungen!

Die Kommentare oder Beiträge, die gegen die gennanten Punkte verstoßen, werden kommentarlos gelöscht.

Forum-Navigation
Sie müssen sich anmelden, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Auswirkungen der Pandemie auf die Cannabis-Therapie

Hallo zusammen,

ich suche Rat zu meiner aktuellen Situation.

Ich nutze Cannabis in Form von Blüten sowohl prophylaktisch als auch bei akuten Anfällen meiner Migräne und Aura. Nun merke ich in den letzten Monaten immer mehr, dass das nicht mehr so funktioniert, wie noch vor der Pandemie und ich vermute einen Zusammenhang.

Daher wollte ich gerne fragen, ob Ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht habt und wie Ihr damit umgeht.

Ich nehme aktuell und seit vor Corona täglich 700 mg Blüten, Indica (DarkStar) mit 20 % THC und < 1 % CBD ein. Tagsüber aktiviert und gemahlen oral über die Nahrung, bei akuten Schmerzen sowie zur Nacht inhalativ über einen Verdampfer.

Da ich eh im Homeoffice arbeite und daher wenig Kontakte über die Arbeit habe, führt die zusätzliche Einschränkung der privaten Sozialkontakte bei mir dazu, dass ich fast nur alleine zuhause bin und auch sehr wenig Bewegung habe. Meine Kondition ist fast so schlimm wie damals nach meiner Radiochemotherapie, wo ich kaum noch ein paar Schritte gehen konnte ohne Erschöpfung. Dies in Kombination löst bei mir furchtbare Verspannungen im Schulter-Nacken-Kopf-Bereich aus und ich habe fast täglich zumindest leichte Migräne, was mich langsam echt mürbe macht psychisch.

Da ich bei meiner momentanen Einstellung zumindest tagsüber keine Dosiserhöhung vornehmen kann, da mich sonst die Nebenwirkungen ausbremsen, bin ich am Überlegen, eine alternative Blüte auszuprobieren oder zusätzlich eine High-CBD-Sorte verschreiben zu lassen, um etwas mit einer zusätzlichen Cannabidiol-Gabe zu experimentieren.

Das klingt jetzt alles etwas nach Eigentherapie, aber ich plane, mir am Dienstag einen Termin bei meinem behandelnden Arzt geben zu lassen in der Hoffnung, dass ich schneller reinkomme, als normal, denn bis Ende Mai möchte ich nicht verharren in dieser Leidenssituation.

Daher bin ich hier für Vorschläge, was eine Therapieumstellung bei mir betrifft dankbar und werde diese dann mit meinem Arzt besprechen.

 

Viele Grüße, Daniela aka Wonder Woman | www.bdcan.de
Zitat von Wonder Woman am 03/04/2021, 12:02 Uhr

Das klingt jetzt alles etwas nach Eigentherapie, aber...

Soweit ich weiß, nennt sich eine Cannabis-Therapie auch: Ärztlich begleitete Selbsttherapie.

Du glaubst nicht, wie ich mich jedes Mal mit meiner Ärztin beefe, wenn es um MEINE THERAPIE geht.

Frage an den Arzt: Was bringt es MIR, wenn die Sorte nicht funktioniert?
Frage an den Arzt: Müssen Sie, mit meinen Schmerzen leben?
Frage an den Arzt: Der Patient, steht im Mittelpunkt der Therapie. Wann fangen Sie an, mir zu-zu hören?
Frage an den Arzt: Nennen Sie mir die Gründe, des Cannabis-Kontroll-Gesetzes. (Antwort: Die lückenlose Versorgung, von Cannabis-basierter Medizin, für den Patienten.)

Und jedes Mal wieder, führe ich die Ärztin mit ihrer Meinung, mit Fakten vor.

MfG

Dogdoor

Edit: Ein ständiger Wechsel von Sorten, kann bei manchen Krankheiten auch Sinn machen. Schon alleine um Depressionen bzw. dem Gewöhnungseffekt entgegen zu wirken. Ganz zu schweigen, von unterschiedlichen Cannabinoiden.
Persönlich, spare ich mir, grundsätzlich ca. 10-15 Gramm von verschiedenen Apotheken-Sorten bis zum "Verfalldatum" auf. Alleine um ungeeignete Sorten abzufedern und eine durchgehende Therapie für mich zu gewährleisten.

Noch bequemer Ihre E-Rezepte einlösen — mit der neuen App der Apotheke LUX 99!
Einfach scannen und schicken
Bestellungen ab einem Warenwert von 50€ werden mit DHL kostenfrei versendet.

Bestellungen, bei denen die Rezepte mit der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet werden, verschicken wir unabhängig vom Warenwert versandkostenfrei per DHL.
Wir vermieten neue, moderne Praxisräume im Gebäude der Apotheke LUX 99 in 50354 Hürth. Die Apotheke LUX 99 ist deutschlandweit bekannt für ihre langjährige Kompetenz in der Betreuung von Cannabis-Patienten und versorgt eine große Anzahl an Patienten im Raum Köln. Mit der Vermietung möchten wir eine Versorgungslücke schließen. Auf Wunsch unterstützen wir fachlich und administrativ.
Arzt / Ärztin für Cannabis-Sprechstunden gesucht
Wir vermieten neue, moderne Praxisräume im Gebäude der Apotheke LUX 99 in 50354 Hürth. Die Apotheke LUX 99 ist deutschlandweit bekannt für ihre langjährige Kompetenz in der Betreuung von Cannabis-Patienten und versorgt eine große Anzahl an Patienten im Raum Köln. Mit der Vermietung möchten wir eine Versorgungslücke schließen. Auf Wunsch unterstützen wir fachlich und administrativ.
Arzt / Ärztin für Cannabis-Sprechstunden gesucht