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Führerschein in Gefahr!
Zitat von P.S am 29/05/2023, 04:08 UhrHey du, ich kann dir nur aus meiner aktuellen Situation berichten:
Wenn ein Cannabis-Patient noch nicht zuvor illegal mit Cannabis erwischt worden ist, dann musst du dir im ersten Moment keine Sorgen machen, da du „sauber“ bist während einer Polizeikontrolle, außer du stellst dich echt doof an und erregst den Verdacht Cannabis konsumiert zu haben.
Die Führerscheinstelle wird keine Informationen davon haben, wenn Du Cannabis-Patient wirst, dass ist eine reine Privatbehandlung.
Im Falle einer Kontrolle ( 2 Szenarien)
Zu Fuß als Cannabis-Patient (ohne btm-Vorstrafen):
Du wirst als bsp. am Hauptbahnhof kontrolliert, bei dir werden 18g Cannabis gefunden, du gibst deine Rezepte vor oder weist Dich als Patient aus, dass du diese Sachen rechtmäßig besitzen darfst.
Im ersten Moment erwartet dich Strafrechtlich NICHTS. Aber die Polizei hat durch diese Kontrolle Kenntnis darüber erlangt, dass du Patient bist und übermittelt dies der Führerscheinstelle. Das reicht für ein Fachärztliches Gutachten aus (Vorstufe einer MPU), weil die Führerscheinstelle klären muss, an was du erkrankt bist und inwieweit Cannabis dich beim fahren beeinträchtigen könnte, wenn du alles sauber bestehst, dann musst du in der Regel keine MPU machen, da das Gutachten bestätigt, dass du als Patient fahren kannst.kleiner Tipp: Es gibt Ärzte, die wirklich Ahnung von Ihrer Arbeit haben und informier dich vorher richtig zu Führerschein und und und.
Cannabis-Ärzte sind die größten Feinde bei den Behörden die aber eine Zentrale Rolle spielen, wenn es um Führerschein in Deutschland geht. Es gibt Ärzte, die durch ihre Formulierung selbst eine MPU entkräften konnten und nur ein Gutachten absolviert werden musste, wenn überhaupt.
Fahren als Cannabis-Patient (ohne btm-Vorstrafen):
Du wirst Kontrolliert, der Polizist will einen Drogen-Test, dieser schlägt auf THC an. Dir wird Blut entnommen was dann ins Labor geht.
Du kannst dir hier sicher sein, dass dir eine MPU droht, da dir eine Rauschfahrt vorgeworfen wird, du musst aber keine normale MPU absolvieren, da du keine THC-Abstinenz absolvieren kannst xD, da kommt dein Cannabis-Arzt ins Spiel und füllt alle Fragen von der Behörde aus, dass passiert auch beim Fachärztlichen Gutachten. Dein Führerschein wird in naher Zukunft eingezogen, sicher.
Dieser Weg ist sehr Kosten-Intensiv und lohnt sich nicht.Nun zu deiner Bemerkung mit der Entkriminalisierung und warten auf Führerschein Regelungen:
Sollte es zu einer Entkriminalisierung kommen, dann wird sich für die Masse nur eingeschränkt etwas ändern, da es nur eine kleine Wissenschaft darüber gibt, welcher Nanogramm-Wert im Blut der richtige ist.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Cannabis-Patienten in der Zukunft am meisten davon profitieren werden, was Sonderregelungen zu Führerschein und Anbau betrifft ;)
Als Cannabis-Patient ist es egal welchen THC-Wert du in dein Blut hast, dass kann der Behörde egal sein.
Die Norm wird 4-10 Nanogramm/100ml Blutserum bekommen und die Patienten dürfen weiterhin über diese Werte hinausgehen, da Sie ihr Medikament nahezu alle paar Stunden einnehmen und an die Wirkung gewöhnt sind und ein Auto deutlich sicherer Führen können, als jemand der in der Woche 1-2 Joints raucht oder gar unregelmäßig viel.
peace Out
Fazit von mir an dich:
du kannst ruhig Patient werden, aber meide unnötige Situationen, lass dein Gras zuhause, mach dein Ding zuhause und fahr nur, wenn es nötig ist, so mach ich es auch.
Hey du, ich kann dir nur aus meiner aktuellen Situation berichten:
Wenn ein Cannabis-Patient noch nicht zuvor illegal mit Cannabis erwischt worden ist, dann musst du dir im ersten Moment keine Sorgen machen, da du „sauber“ bist während einer Polizeikontrolle, außer du stellst dich echt doof an und erregst den Verdacht Cannabis konsumiert zu haben.
Die Führerscheinstelle wird keine Informationen davon haben, wenn Du Cannabis-Patient wirst, dass ist eine reine Privatbehandlung.
Im Falle einer Kontrolle ( 2 Szenarien)
Zu Fuß als Cannabis-Patient (ohne btm-Vorstrafen):
Du wirst als bsp. am Hauptbahnhof kontrolliert, bei dir werden 18g Cannabis gefunden, du gibst deine Rezepte vor oder weist Dich als Patient aus, dass du diese Sachen rechtmäßig besitzen darfst.
Im ersten Moment erwartet dich Strafrechtlich NICHTS. Aber die Polizei hat durch diese Kontrolle Kenntnis darüber erlangt, dass du Patient bist und übermittelt dies der Führerscheinstelle. Das reicht für ein Fachärztliches Gutachten aus (Vorstufe einer MPU), weil die Führerscheinstelle klären muss, an was du erkrankt bist und inwieweit Cannabis dich beim fahren beeinträchtigen könnte, wenn du alles sauber bestehst, dann musst du in der Regel keine MPU machen, da das Gutachten bestätigt, dass du als Patient fahren kannst.
kleiner Tipp: Es gibt Ärzte, die wirklich Ahnung von Ihrer Arbeit haben und informier dich vorher richtig zu Führerschein und und und.
Cannabis-Ärzte sind die größten Feinde bei den Behörden die aber eine Zentrale Rolle spielen, wenn es um Führerschein in Deutschland geht. Es gibt Ärzte, die durch ihre Formulierung selbst eine MPU entkräften konnten und nur ein Gutachten absolviert werden musste, wenn überhaupt.
Fahren als Cannabis-Patient (ohne btm-Vorstrafen):
Du wirst Kontrolliert, der Polizist will einen Drogen-Test, dieser schlägt auf THC an. Dir wird Blut entnommen was dann ins Labor geht.
Du kannst dir hier sicher sein, dass dir eine MPU droht, da dir eine Rauschfahrt vorgeworfen wird, du musst aber keine normale MPU absolvieren, da du keine THC-Abstinenz absolvieren kannst xD, da kommt dein Cannabis-Arzt ins Spiel und füllt alle Fragen von der Behörde aus, dass passiert auch beim Fachärztlichen Gutachten. Dein Führerschein wird in naher Zukunft eingezogen, sicher.
Dieser Weg ist sehr Kosten-Intensiv und lohnt sich nicht.
Nun zu deiner Bemerkung mit der Entkriminalisierung und warten auf Führerschein Regelungen:
Sollte es zu einer Entkriminalisierung kommen, dann wird sich für die Masse nur eingeschränkt etwas ändern, da es nur eine kleine Wissenschaft darüber gibt, welcher Nanogramm-Wert im Blut der richtige ist.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Cannabis-Patienten in der Zukunft am meisten davon profitieren werden, was Sonderregelungen zu Führerschein und Anbau betrifft ;)
Als Cannabis-Patient ist es egal welchen THC-Wert du in dein Blut hast, dass kann der Behörde egal sein.
Die Norm wird 4-10 Nanogramm/100ml Blutserum bekommen und die Patienten dürfen weiterhin über diese Werte hinausgehen, da Sie ihr Medikament nahezu alle paar Stunden einnehmen und an die Wirkung gewöhnt sind und ein Auto deutlich sicherer Führen können, als jemand der in der Woche 1-2 Joints raucht oder gar unregelmäßig viel.
peace Out
Fazit von mir an dich:
du kannst ruhig Patient werden, aber meide unnötige Situationen, lass dein Gras zuhause, mach dein Ding zuhause und fahr nur, wenn es nötig ist, so mach ich es auch.
Zitat von Balneator am 19/07/2023, 07:56 Uhrseit 2 jahren weiss ich nicht, aber kurz zu meinen "erfahrungen". auch aus bayern, da gehts ja eigentlich extrem problematisch zu.
seit 2017 patient (schmerzen, schlafstörungen,.. eigentlich totalschaden), bisher 2 Kfz Kontrollen.1. mal war 2019 denk ich:
Kontrolle wg Telefon am Steuer..
"Alkohol, Drogen?"
"kein alkohol, bin cannabispatient, rezept nicht dabei. leider nur attest."
warn freundlicher, um die 30j. , fuhr mich dann 4 km nach hause um ihm das rezept zeigen zu können.
ATTEST REICHT NICHT!
wovon ich eigentlich ausging was zumindest strassenverkehr angeht. war dann erledigt für ihn.
auf der rückfahrt zu meinem auto war er sehr intressiert wie er sich das vorstellen muss/kann was konsum etc angeht.
kurze unterhaltung, ich hatte rückfragen wie ich mich verhalten soll bei kontrollen, etcetc..
hat sogar das bussgeld vergessen.. :-)2.mal 2020:
schleierfahndung - da roch es im auto gewaltig und die frage nach "drogen" war gar nicht nötig.
Attest, Rezepte gegeben, alles dabeigehabt an unterlagen, kein cannabis. kam gerade von der arbeit.
Wurde behandelt wie ein krimineller "hamma wos dabei?" "verkaffa dammma oba nix, oder?" - BAYERN!!!
für die nichtbayern kurz übersetzt: "haben wir was dabei? verkaufen tun wir aber nichts, oder?"
das "wir" in bayern ist in manchen situationen wirklich total daneben.. :-DAuto wurde total gefilzt, nach mehrmaligem telefonieren mit vorgesetzten und gesetzgebung googeln:
"alles klar. könnens weiterfahren."ich dann:
"eine frage hätte ich noch: wieviel darf ich jetzt eigentlich laut rezept mit mir führen damit ich keine probleme wie eben bekomme?"
kam lange nichts, dann "2,4g, die Dosis die auf dem Rezept steht."
"auf meinem rezept stehen 80g Gesamtmenge. Wie soll ich diese Menge dann legal nach Hause bringen?"
zeigte ihm dann noch abgelaufenes ein schengenformular mit 24g für ne auslandsreise.
langes schweigen...
"Auf Wiedersehen. Sie wissen ja Bescheid.."ich hab bis jetzt noch nichts gehört von der führerscheinstelle o.ä.
auf meinem Attest steht in etwa:
"Herr.. wurde von mir über Konsum/Strassenverkehr aufgeklärt und ist mit einer Tagesdosis von 2..g Cannabis nach meiner Einschätzung Fahrtüchtig"
also natürlich ausführlicher. aber das in kombination mit der angegebenen tagesdosis aufm rezept - mehr kannst du eigentlich nicht vorlegen.
mit wirkstoffkonzentration etc kann ein streifenpolizist eher weniger anfangen denk ich.
und das mit "keinerlei angaben machen!" das man immer liest - davon rate ich widerum ab wenn alles korrekt ist.
der letzte konsum ist auf jeden fall immer "laange" her - je nach rezept.
sonst gehts definitiv den anderen weg - urintest, blutabnahme, etc. ergebnis ist ja sowieso klar dann und die Führerscheinstelle wird sicher informiert.ich hab 2x ehrliche angaben gemacht, wollten keinen test. bis jetzt kam auch keine führerscheinstelle.
nur bei den schleierfahndern hätt ich mir evtl die schlussfrage sparen sollen.. :-D
seit 2 jahren weiss ich nicht, aber kurz zu meinen "erfahrungen". auch aus bayern, da gehts ja eigentlich extrem problematisch zu.
seit 2017 patient (schmerzen, schlafstörungen,.. eigentlich totalschaden), bisher 2 Kfz Kontrollen.
1. mal war 2019 denk ich:
Kontrolle wg Telefon am Steuer..
"Alkohol, Drogen?"
"kein alkohol, bin cannabispatient, rezept nicht dabei. leider nur attest."
warn freundlicher, um die 30j. , fuhr mich dann 4 km nach hause um ihm das rezept zeigen zu können.
ATTEST REICHT NICHT!
wovon ich eigentlich ausging was zumindest strassenverkehr angeht. war dann erledigt für ihn.
auf der rückfahrt zu meinem auto war er sehr intressiert wie er sich das vorstellen muss/kann was konsum etc angeht.
kurze unterhaltung, ich hatte rückfragen wie ich mich verhalten soll bei kontrollen, etcetc..
hat sogar das bussgeld vergessen.. :-)
2.mal 2020:
schleierfahndung - da roch es im auto gewaltig und die frage nach "drogen" war gar nicht nötig.
Attest, Rezepte gegeben, alles dabeigehabt an unterlagen, kein cannabis. kam gerade von der arbeit.
Wurde behandelt wie ein krimineller "hamma wos dabei?" "verkaffa dammma oba nix, oder?" - BAYERN!!!
für die nichtbayern kurz übersetzt: "haben wir was dabei? verkaufen tun wir aber nichts, oder?"
das "wir" in bayern ist in manchen situationen wirklich total daneben.. :-D
Auto wurde total gefilzt, nach mehrmaligem telefonieren mit vorgesetzten und gesetzgebung googeln:
"alles klar. könnens weiterfahren."
ich dann:
"eine frage hätte ich noch: wieviel darf ich jetzt eigentlich laut rezept mit mir führen damit ich keine probleme wie eben bekomme?"
kam lange nichts, dann "2,4g, die Dosis die auf dem Rezept steht."
"auf meinem rezept stehen 80g Gesamtmenge. Wie soll ich diese Menge dann legal nach Hause bringen?"
zeigte ihm dann noch abgelaufenes ein schengenformular mit 24g für ne auslandsreise.
langes schweigen...
"Auf Wiedersehen. Sie wissen ja Bescheid.."
ich hab bis jetzt noch nichts gehört von der führerscheinstelle o.ä.
auf meinem Attest steht in etwa:
"Herr.. wurde von mir über Konsum/Strassenverkehr aufgeklärt und ist mit einer Tagesdosis von 2..g Cannabis nach meiner Einschätzung Fahrtüchtig"
also natürlich ausführlicher. aber das in kombination mit der angegebenen tagesdosis aufm rezept - mehr kannst du eigentlich nicht vorlegen.
mit wirkstoffkonzentration etc kann ein streifenpolizist eher weniger anfangen denk ich.
und das mit "keinerlei angaben machen!" das man immer liest - davon rate ich widerum ab wenn alles korrekt ist.
der letzte konsum ist auf jeden fall immer "laange" her - je nach rezept.
sonst gehts definitiv den anderen weg - urintest, blutabnahme, etc. ergebnis ist ja sowieso klar dann und die Führerscheinstelle wird sicher informiert.
ich hab 2x ehrliche angaben gemacht, wollten keinen test. bis jetzt kam auch keine führerscheinstelle.
nur bei den schleierfahndern hätt ich mir evtl die schlussfrage sparen sollen.. :-D
Zitat von Redaktion am 20/09/2023, 14:01 UhrEinen wunderschönen guten Tag die Damen und Herren,
dieser Post ist ja richtig in Fahrt gekommen! ;-)
Ich möchte nur der Vollständigkeit halber darauf hinweisen, dass wir zu genau diesem Thema bereits zwei Texte in unserem Blog-Bereich haben:
und ein Artikel über die
Rechtsicherheit für Cannabispatienten im Strassenverkehr
Vielleicht finde sich darin die ein oder anderen Infos, die hier noch nicht genannt wurden!
Weiterhin viel Spaß im Forum!
Grüße
Die Redaktion
Einen wunderschönen guten Tag die Damen und Herren,
dieser Post ist ja richtig in Fahrt gekommen! ;-)
Ich möchte nur der Vollständigkeit halber darauf hinweisen, dass wir zu genau diesem Thema bereits zwei Texte in unserem Blog-Bereich haben:
und ein Artikel über die
Rechtsicherheit für Cannabispatienten im Strassenverkehr
Vielleicht finde sich darin die ein oder anderen Infos, die hier noch nicht genannt wurden!
Weiterhin viel Spaß im Forum!
Grüße
Die Redaktion
Zitat von Drapalin am 23/10/2023, 12:48 UhrMedizinisches Cannabis: Für medizinisches Cannabis gelten in Deutschland spezielle gesetzliche Regelungen. Patienten, denen medizinisches Cannabis verschrieben wurde, dürfen Auto fahren, müssen jedoch bestimmten Regeln und Einschränkungen folgen.
Medizinisches Cannabis: Für medizinisches Cannabis gelten in Deutschland spezielle gesetzliche Regelungen. Patienten, denen medizinisches Cannabis verschrieben wurde, dürfen Auto fahren, müssen jedoch bestimmten Regeln und Einschränkungen folgen.
Zitat von ButendeichG am 10/11/2023, 11:51 UhrFuhrerschein ist nicht in Gefahr, einfach muss man auf Regeln beachten. Fahren unter dem Einfluss von Cannabis, hier ist ein gutes Artikel
Fuhrerschein ist nicht in Gefahr, einfach muss man auf Regeln beachten. Fahren unter dem Einfluss von Cannabis, hier ist ein gutes Artikel
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